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Noch bis in die frühen 80er-Jahre gab es keine wissenschaftliche fundierte Strategie zur Prophylaxe und zur Therapie von Druckgeschwüren und anderen chronischen Wunden. Inzwischen jedoch sind Auflagen verfügbar, mit denen nahezu jeder Hautdefekt abheilen kann. Doch dafür braucht es Pflegekräfte, die ihr Handwerk verstehen. Und Krankenkassen, die nicht bei jeder Leistungsbewilligung den Rotstift ansetzen.

Eingeliefert mit einer Fraktur oder mit einem Herzinfarkt. Nach Hause geschickt mit Druckgeschwüren samt MRSA-Infektion. Bedingt durch Kostendruck und Personalmangel ist das pflegerische Niveau vieler Kliniken unzureichend. Gefährdet sind vor allem Senioren mit weiteren Grunderkrankungen. Die Pflege nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus ist in dieser Woche der Themenschwerpunkt. Alles dreht sich um blutige Entlassungen, resistente Keime und Überleitungsbögen, die das Papier nicht wert sind.

Pflege von "schwierigen" Senioren

Der liebevolle Umgang mit Bewohnern und Klienten ist für Pflegekräfte eine Selbstverständlichkeit. Beim freundlichen Großmütterchen mit der Pralinenschachtel auf dem Wohnzimmertisch ist das einfach. Aber auch dauerschreiende Demenzpatienten, Suchtkranke, aggressive Grapscher oder Psychiatriepatienten haben das Recht auf eine professionelle Versorgung.

Expertenstandard Ernährung

Die Versorgung per Magensonde löst auf den ersten Blick viele Probleme. Das Risiko einer Mangel- oder Fehlernährung sinkt. Und gleichzeitig droht auch keine Aspiration als Folge von Schluckstörungen mehr. Dennoch muss die Implantation einer PEG vermieden werden. Denn Lebensfreude besteht manchmal auch aus einem Cheeseburger mit Pommes und einer Flasche Cola.

Förderung der Mobilität

Trotz der endlosen Querelen um die Implementierung ist der Expertenstandard zur Mobilität ein spannender Lesestoff. Er veranschaulicht, wie wichtig Transfers, Balanceübungen und Krafttraining sind. Denn wenn ein alter Mensch erst einmal dauerhaft an sein Pflegebett gefesselt ist, lassen Kontrakturen, Druckgeschwüre und Herzkreislaufprobleme nicht lange auf sich warten.

Dekubitusprophylaxe

Auch die dritte Auflage des Expertenstandards stellt klar, dass Lagerungen die Grundlage jeder Dekubitusprophylaxe sind. Sie finden daher bei uns mehr als zwei Dutzend Lagerungen für alle relevanten Krankheitsbilder. Alle sind umfassend illustriert. Diese Woche neu:

Sturzprophylaxe

Ein schwerer Sturz im Alter ist zumeist ein doppeltes Unglück. Der Pflegebedürftige gewinnt trotz Operation und Rehabilitation nur selten seine Mobilität vollständig zurück. Gleichzeitig entbrennt ein juristischer Streit um Behandlungskosten in häufig sechsstelliger Höhe. Eine solide Maßnahmenplanung muss daher die Richtlinien des Expertenstandards ebenso erfüllen wie die MDK-Vorgaben.

Inkontinenz

Die Vermeidung einer Harn- oder Stuhlinkontinenz findet sich als zentrales Ziel in jeder ordentlichen Pflegeplanung. Bei der praktischen Umsetzung jedoch treten oft Probleme auf. Sie finden daher bei uns eine große Sammlung an illustrierten Musterstandards für alle notwendigen Pflegemaßnahmen.

Sucht im Alter

Jeder dritte Mann und ein Fünftel aller Frauen im Rentenalter konsumieren zu viel Alkohol. Kaum weniger Senioren sind abhängig von Benzodiazepinen, Abführmitteln, Zigaretten oder Cannabis. In dieser Woche zeigen wir Ihnen, wie eine zeitgemäße Pflege von Suchtkranken gelingt.
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