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Mit dem neuen Expertenstandard zur Pflege von Demenzkranken wächst die Bedeutung der Biografiearbeit. Nahezu alle aktuellen Versorgungskonzepte erfordern eine genaue Kenntnis der individuellen Lebensgeschichte. In dieser Woche zeigen wir Ihnen, wie Sie biografische Daten erheben, dokumentieren und in der täglichen Pflege einsetzen.

Pflege von krebskranken Senioren

Im Kampf gegen Krebs steht Ärzten ein stetig wachsendes Instrumentenarsenal zur Verfügung. Es bleiben Fragen: Macht es Sinn, einen hochbetagten Menschen Operationen, Chemotherapien und Bestrahlungen zu unterziehen? Und wie kann eine gute Pflege das Leiden lindern, wenn die Medizin versagt? Für unser Wochenthema haben wir die Standardsammlung um zwei Textvorlagen für die Versorgung von Senioren mit Hautkrebs sowie mit Magenkrebs erweitert.

Pflegekräfte unter Verdacht

Wenn wertvoller Schmuck verschwindet oder Betäubungsmittel fehlen, geraten Pflegekräfte schnell ins Visier der Polizei. In den meisten Fällen ist jedoch nicht kriminelle Energie die Ursache, sondern Nachlässigkeit und Unwissen. Mit etwas Vorbereitung lassen sich derartige Missverständnisse vermeiden.

Pflege bei Sehstörungen und Blindheit

80 Prozent aller Informationen über seine Umwelt gewinnt der Mensch über die Augen. Entsprechend große Einschränkungen bringt eine Blindheit oder eine starke Sehbehinderung mit sich. Die Pflege von Betroffenen ist anspruchsvoll und sollte daher für das QM-Handbuch schriftlich fixiert werden.

Akute und chronische Schmerzen

Fast die Hälfte aller Senioren leidet unter Schmerzen. Ob sie angemessen versorgt werden, hängt nicht zuletzt von den Pflegekräften ab. Sie müssen Schmerzzustände auch dann erkennen, falls sich Betroffene aufgrund einer Demenz nicht mehr verständlich machen. Oder wenn alte Menschen lieber wochenlang "die Zähne zusammenbeißen", weil sie eine Medikamentenabhängigkeit befürchten.

Expertenstandard Sturzprophylaxe

Das Fundament jeder Sturzprophylaxe sind sichere Transfertechniken. Sie finden daher bei uns fast 50 Mobilisierungsstandards für verschiedenste Krankheitsbilder. Die Bewegungsabläufe werden anhand von zahlreichen Grafiken Schritt für Schritt erklärt. Neu sind zwei Transfers im Rahmen der Körperpflege.

Adipositas im Alter

In jungen Jahren ist "Hüft­gold" vielleicht ein optischer Makel, aber nicht wirklich gesundheitsgefährdend. Spätestens mit dem Renteneintritt entwickelt sich Adipositas jedoch zum "Super-Pflegeproblem". Nahezu alle typischen Gesundheitsrisiken im Alter werden maßgeblich vom Übergewicht beeinflusst. Trotzdem sind nur wenige Senioren dazu bereit, ihre Konsumgewohnheiten zu ändern.

Alkoholsucht

Nur wenige Alkoholiker erreichen ein hohes Lebensalter. Stattdessen leiden Suchtkranke oftmals bereits mit 50 Jahren unter Pflegeproblemen, die sonst nur bei Hochbetagten auftreten. Zu neurologischen Störungen gesellen sich Organschäden, soziale Isolation sowie Gewalt gegen sich selbst und gegen andere.

Dekubitus

Bereits ein Jahr liegt die letzte Aktualisierung des Expertenstandards zur Dekubitusprophylaxe zurück. Nicht ohne Grund erwartet der MDK inzwischen, dass die Vorgaben zur Druckvermeidung lückenlos umgesetzt werden. Sie finden bei uns alle dafür notwendigen Unterlagen und Pflegestandards.

Notfälle

In einer Gefahrensituation ist keine Zeit zum Diskutieren. Daher sollte das richtige Vorgehen in häufigen Notfällen verbindlich für jeden Mitarbeiter vorab festgelegt werden.

Waschen - duschen - baden

Körperpflege ist immer auch abhängig von der Biografie. Viele Demenzpatienten, die in einer Arbeiterwohnung mit Stehwanne samt Duschvorhang aufgewachsen sind, lassen sich nur widerwillig zum Vollbad animieren. Bei Opfern staatlicher Gewalt wiederum löst oft schon der Anblick einer Duschzelle Angstreaktionen aus. Wichtig ist daher ein individuell passendes Angebot für alle Pflegebedürftigen.
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