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Die neue MDK-Prüfung und die Expertenstandards sind enger als jemals zuvor miteinander verknüpft. Eine gute Nachricht für alle Pflegeteams, die fleißig am Qualitätsmanagement gearbeitet haben. Neben A-Wertungen bei den Qualitätsaspekten winken überdies gute Resultate bei den Kennzahlen. Auf was Sie achten müssen, zeigen wir in dieser Woche am Beispiel des Qualitätsindikators zur Pflege altersverwirrter Senioren.
Vorwochen:

Standard "Messung des Körpergewichts / Unbeabsichtigter Gewichtsverlust"

Zahlreiche Fehlerquellen können die korrekte Erfassung des Körpergewichts erschweren. Daher sollte das Wiegen mittels eines Standards innerhalb des Pflegeteams vereinheitlicht werden. Hinzu kommt die richtige Reaktion auf etwaige Gewichtsverluste, da diese im Rahmen der MDK-Prüfung relevant sein können.

Standard "Nutzung von Bettseitenteilen"

Die intensive Kritik an Fixierungen in der Pflege hat dazu geführt, dass Bettseitenteile selbst dann kaum noch genutzt werden, wenn gute Argumente für deren Verwendung sprechen. Wir haben für Ihr Team einen leicht verständlichen Standard zusammengestellt.

Standard "Integrationsgespräch nach dem Heimeinzug"

Mit den neuen Qualitätsindikatoren rückt die Eingewöhnungsphase eines neuen Bewohners ins Zentrum der MDK-Prüfung. Passend zu unserer Checkliste folgt hier der entsprechende Standard.

Standard "Stumpf- und Phantomschmerzen nach Amputationen"

Nach jahrelangem Kampf gegen die diabetische Gangrän oder gegen die arterielle Verschlusskrankheit lässt sich eine Amputation oftmals nicht mehr verhindern. Viele Betroffene erhoffen sich vor allem ein Ende der unerträglichen Dauerschmerzen. Und tauschen letztlich doch nur eine Form des Schmerzes gegen eine andere.

Standard "Vermeidung von Scherkräften"

Schon der Name ist irreführend. "Druckgeschwüre" entstehen nicht allein durch Druck, sondern durch eine Vielzahl verschiedener schädlicher Faktoren. Vor allem die Rolle von Scherkräften bei der Ausbildung von Dekubiti wird häufig unterschätzt.

Standard "Vermeidung von Scherkräften"

Standard "Maßnahmen nach einem Sturz"

Wenn Senioren gestürzt sind, unterlaufen Pflegekräften in der Hektik schnell fatale Fehler - und das nicht nur bei der Ersten Hilfe. Mindestens ebenso häufig sind Missgriffe bei der Dokumentation. Diese sind nicht nur eine Steilvorlage für klagefreudige Krankenkassen. Weil gleich zwei der neuen Qualitätsindikatoren betroffen sind, droht eine spürbare Abwertung beim Pflege-TÜV.

Nutzung eines Toilettenrollstuhls (ambulante Pflege)

Ein Toilettenrollstuhl ist praktisch und bei sachgemäßer Nutzung auch sicher in der Anwendung. Kleine Unachtsamkeiten indes können sich rächen. Immer wieder kommt es zu Stürzen. Und manch älterer Herr hat am Toilettenbecken Quetschverletzungen im Genitalbereich erlitten.

Getränke anreichen in der ambulanten Pflege

In der Trinkförderung haben sich "Hilfsmittel" eingebürgert, die diesen Namen nicht verdienen. Ganz oben auf der Liste steht die Schnabeltasse, die für zahllose Aspirationspneumonien verantwortlich ist. Dennoch wollen viele pflegende Angehörige auf dieses Utensil nicht verzichten.

Wechsel der Oberbekleidung bei Hemiplegie (ambulant)

Selbstständig einen Pullover anziehen? Das können Hemiplegie-Patienten oftmals nur auf dem Papier. Denn viele gewöhnen sich Bewegungsabläufe an, die über kurz oder lang zu Schulterschäden führen.
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