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Bei seinen Prüfungen nimmt der MDK gerne auch die Pflege- und Maßnahmenplanungen unter die Lupe. Denn längst nicht alle Mitarbeiter sind in der Lage, die komplexen Ablaufpläne korrekt zu formulieren und pflegefachlich zu begründen. Wir stellen daher umfangreiche Standardmaßnahmenpläne in zwei Varianten für AEDL und für das neue Strukturmodell / SIS bereit. In dieser Woche setzen wir unsere Serie zur Maßnahmenplanung bei Demenz fort.
Vorwoche:

Arzt pfuscht – Pflegekraft haftet?

ManchMediziner hat es trotz Weiterbildungspflicht geschafft, sein “Fachwissen” nahezu unverändert aus den 70er-Jahren in die Gegenwart zuretten. In solchen Fällen liegt es an den Pflegekräften, eine klare Grenze zu ziehen. In dieser Woche stellen wirPflegemaßnahmen vor, die selbst bei optimaler Durchführung riskant sind.

Chronische Wunden

Nochbis in die frühen 80er-Jahre gab es keine wissenschaftlich fundierte Strategie zur Prophylaxe und zur Behandlung von chronischen Wunden.Inzwischen jedoch sind Therapien verfügbar, mit denen nahezu jeder Hautdefekt abheilen kann. Doch dafür braucht es Pflegekräfte, die ihrHandwerk verstehen. Und Krankenkassen, die nicht bei jeder Leistungsbewilligung den Rotstift ansetzen.

Der Kunde ist König

Einguter Service spricht sich rum. Zufriedene Kunden empfehlen Sie an Freunde und Kollegen weiter. Und als Bonus winkt eine5-Sterne-Bewertung, für alle sichtbar in der Google-Suche. Wir zeigen Ihnen in dieser Woche, wie Pflegeheime und ambulante Dienste mit wenigAufwand die eigene Dienstleistungsqualität steigern.

Wenn das Krankenhaus krank macht

Eingeliefert mit einer Fraktur oder mit einem Herzinfarkt. Nach Hause geschickt mit Druckgeschwüren samt MRSA-Infektion. Bedingt durch Kostendruck und Personalmangel ist das pflegerische Niveau vieler Kliniken unzureichend. Gefährdet sind vor allem Senioren mit weiteren Grunderkrankungen. Die Pflege nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus ist in dieser Woche der Themenschwerpunkt. Alles dreht sich um blutige Entlassungen, resistente Keime und Überleitungsbögen, die das Papier nicht wert sind.

Pflege von "schwierigen" Senioren

Der liebevolle Umgang mit Bewohnern und Klienten ist für Pflegekräfte eine Selbstverständlichkeit. Beim freundlichen Großmütterchen mit der Pralinenschachtel auf dem Wohnzimmertisch ist das einfach. Aber auch dauerschreiende Demenzpatienten, Suchtkranke, aggressive Grapscher oder Psychiatriepatienten haben das Recht auf eine professionelle Versorgung.

Expertenstandard Ernährung

Die Versorgung per Magensonde löst auf den ersten Blick viele Probleme. Das Risiko einer Mangel- oder Fehlernährung sinkt. Und gleichzeitig droht auch keine Aspiration als Folge von Schluckstörungen mehr. Dennoch muss die Implantation einer PEG vermieden werden. Denn Lebensfreude besteht manchmal auch aus einem Cheeseburger mit Pommes und einer Flasche Cola.

Förderung der Mobilität

Trotz der endlosen Querelen um die Implementierung ist der Expertenstandard zur Mobilität ein spannender Lesestoff. Er veranschaulicht, wie wichtig Transfers, Balanceübungen und Krafttraining sind. Denn wenn ein alter Mensch erst einmal dauerhaft an sein Pflegebett gefesselt ist, lassen Kontrakturen, Druckgeschwüre und Herzkreislaufprobleme nicht lange auf sich warten.
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