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Die neue MDK-Prüfung und die Expertenstandards sind enger als jemals zuvor miteinander verknüpft. Eine gute Nachricht für alle Pflegeteams, die fleißig am Qualitätsmanagement gearbeitet haben. Neben A-Wertungen bei den Qualitätsaspekten winken überdies gute Resultate bei den Kennzahlen. Auf was Sie achten müssen, zeigen wir in dieser Woche am Beispiel des Qualitätsindikators zur Pflege altersverwirrter Senioren.
Vorwochen: Qualitätsindikator "Erhaltene Mobilität" · Qualitätsindikator "Erhaltene Selbstständigkeit" (Körperpflege) · Qualitätsindikator "Erhaltene Selbstständigkeit" (Kleidung) · Qualitätsindikator "Erhaltene Selbstständigkeit" (Ernährung) · Qualitätsindikator "Erhaltene Selbstständigkeit" (Ausscheidung) · Qualitätsindikator "Schwerwiegende Sturzfolgen"Qualitätsindikator "Dekubitusentstehung" · Qualitätsindikator "Aktualität der Schmerzeinschätzung" · Qualitätsindikator "Durchführung eines Integrationsgesprächs" · Indikatoren "Fixierungsgurte und Bettseitenteile" · Indikator "Unbeabsichtigter Gewichtsverlust"

Grundlagen Pflege-TÜV: Gesamtüberblick · Qualitätsindikatoren · Qualitätsaspekte und Fachgespräche · Qualitätsdarstellung · Pflegedienste, Kurzzeit- und Tagespflegestätten · Datenübermittlung · Plausibilitätsprüfung


Standard "Messung des Körpergewichts / Unbeabsichtigter Gewichtsverlust"

Zahlreiche Fehlerquellen können die korrekte Erfassung des Körpergewichts erschweren. Daher sollte das Wiegen mittels eines Standards innerhalb des Pflegeteams vereinheitlicht werden. Hinzu kommt die richtige Reaktion auf etwaige Gewichtsverluste, da diese im Rahmen der MDK-Prüfung relevant sein können.
Standardpflegeplan "Adipositas" · Pflege von adipösen Senioren · Untergewicht und Kachexie (stationär) · Untergewicht und Kachexie (ambulant) · Standardpflegeplan "Untergewicht und Kachexie"

Standard "Nutzung von Bettseitenteilen"

Die intensive Kritik an Fixierungen in der Pflege hat dazu geführt, dass Bettseitenteile selbst dann kaum noch genutzt werden, wenn gute Argumente für deren Verwendung sprechen. Wir haben für Ihr Team einen leicht verständlichen Standard zusammengestellt.
Standard "freiheitsentziehende Maßnahme" · Fixierungen rechtssicher beantragen · Information für pflegende Angehörige zur gesetzlichen Betreuung · Musterbrief "Freiheitsentziehende Maßnahmen" · Erweiterung des Aufgabenkreises eines Betreuers · Abschließen der Haustür (ambulante Pflege) · Information für pflegende Angehörige zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

Standard "Integrationsgespräch nach dem Heimeinzug"

Mit den neuen Qualitätsindikatoren rückt die Eingewöhnungsphase eines neuen Bewohners ins Zentrum der MDK-Prüfung. Passend zu unserer Checkliste folgt hier der entsprechende Standard.
Bewohnerbefragung zur Eingewöhnungsphase mit Maßnahmenplan · Checkliste: Einzug neuer Bewohner · Protokoll für Erstgespräche (ambulant / stationär) · Erstgespräch / Informationsgespräch · Erstgespräch für die ambulante Pflege · Umgang mit Interessenten für einen Pflegeplatz · Heimeinzug

Standard "Stumpf- und Phantomschmerzen nach Amputationen"

Nach jahrelangem Kampf gegen die diabetische Gangrän oder gegen die arterielle Verschlusskrankheit lässt sich eine Amputation oftmals nicht mehr verhindern. Viele Betroffene erhoffen sich vor allem ein Ende der unerträglichen Dauerschmerzen. Und tauschen letztlich doch nur eine Form des Schmerzes gegen eine andere.
Fußprothese · Beinprothese · diabetisches Fußsyndrom · Körperbildstörungen · Wickeln eines Stumpfes · Rollstuhl

Standard "Vermeidung von Scherkräften"

Schon der Name ist irreführend. "Druckgeschwüre" entstehen nicht allein durch Druck, sondern durch eine Vielzahl verschiedener schädlicher Faktoren. Vor allem die Rolle von Scherkräften bei der Ausbildung von Dekubiti wird häufig unterschätzt.
Hautpflege · Ist-Analyse · Pflegevisite · Dekubitusrisiko (stationär) · Dekubitusrisiko (ambulant) · Lagerung auf der schiefen Ebene · Oberkörperhochlagerung ·  Schräglagerung · Bauchlage

Standard "Maßnahmen nach einem Sturz"

Wenn Senioren gestürzt sind, unterlaufen Pflegekräften in der Hektik schnell fatale Fehler - und das nicht nur bei der Ersten Hilfe. Mindestens ebenso häufig sind Missgriffe bei der Dokumentation. Diese sind nicht nur eine Steilvorlage für klagefreudige Krankenkassen. Weil gleich zwei der neuen Qualitätsindikatoren betroffen sind, droht eine spürbare Abwertung beim Pflege-TÜV.
Umgebungsgestaltung · Informationsbroschüre · Bewegungsschule · Unterarmgehstützen · Gehstöcke · Rollator · Gehbock · Hüftprotektoren · Patientenlifter · Fußprothese · Standardmaßnahmenplan · Standardpflegeplan · Sturzprotokoll

Nutzung eines Toilettenrollstuhls (ambulante Pflege)

Ein Toilettenrollstuhl ist praktisch und bei sachgemäßer Nutzung auch sicher in der Anwendung. Kleine Unachtsamkeiten indes können sich rächen. Immer wieder kommt es zu Stürzen. Und manch älterer Herr hat am Toilettenbecken Quetschverletzungen im Genitalbereich erlitten.
Stuhlinkontinenz · Steckbecken · Einmalslips · Kolostoma-Irrigation · Kolostomaversorgung · Stomakappe ·Hautschutz bei Inkontinenz ·Einlagen, Vorlagen und Herrenvorlagen · Zweiteilige Versorgungssysteme

Getränke anreichen in der ambulanten Pflege

In der Trinkförderung haben sich "Hilfsmittel" eingebürgert, die diesen Namen nicht verdienen. Ganz oben auf der Liste steht die Schnabeltasse, die für zahllose Aspirationspneumonien verantwortlich ist. Dennoch wollen viele pflegende Angehörige auf dieses Utensil nicht verzichten.
Dehydratation und Dehydratationsprophylaxe · Flüssigkeitsbilanzierung · Pflege von stark schwitzenden Senioren · Versorgung von Klienten bei Sommerhitze (ambulant) · Versorgung von Bewohnern bei Sommerhitze (stationär)

Wechsel der Oberbekleidung bei Hemiplegie (ambulant)

Selbstständig einen Pullover anziehen? Das können Hemiplegie-Patienten oftmals nur auf dem Papier. Denn viele gewöhnen sich Bewegungsabläufe an, die über kurz oder lang zu Schulterschäden führen.
Hemiplegie: Aufstehen vom Boden · Sitzen am Tisch · A-Lagerung · Hand-Syndrom · Lagerung auf der betroffenen Seite · Hemiplegie: Lagerung auf der weniger betroffenen Seite · Standardpflegeplan Apoplexie · Notfallstandard Schlaganfall · Körperpflege bei Hemiplegie
mehr Artikel

Kostenlos für Abonnenten: Das Buch zur neuen MDK-Prüfung
Die Pflegenoten sind Geschichte. Sie werden durch ein neues Verfahren zur Qualitätsbeurteilung ersetzt. Den Anfang machen stationäre Einrichtungen, die bislang fast alle mit der Bestnote "sehr gut" bewertet wurden. Das radikal umgestaltete Prüfsystem soll nun Stärken und Schwächen aller Pflegeteams besser sichtbar machen. In unserem neuen Buch stellen wir das aktualisierte Modell vor und zeigen Ihnen, wie Sie sich optimal darauf vorbereiten.

Alle Abonnenten des Magazins erhalten das Buch (eBook / PDF) automatisch und kostenlos über unseren Newsletter-Service. Wenn Sie unseren kostenfreien Newsletter noch nicht erhalten, können Sie ihn jetzt anfordern. Das Buch erscheint am 6. Januar 2020.



Die Grundlagen des neuen Pflege-TÜV
Die bisherigen Pflegenoten sind krachend gescheitert. Selbst gravierende Qualitätsmängel werden mit Bestnoten belohnt. Nach jahrelangen Diskussionen steht jetzt ein radikaler Neuanfang der MDK-Prüfung bevor. In unserer Serie zum Pflege-TÜV zeigen wir Ihnen, wie Sie sich optimal vorbereiten.

Gesamtüberblick · Qualitätsindikatoren · Qualitätsaspekte und Fachgespräche · Qualitätsdarstellung · Pflegedienste, Kurzzeit- und Tagespflegestätten · Datenübermittlung · Plausibilitätsprüfung
Die neuen Qualitätsaspekte
Das neue Prüfsystem definiert 24 Qualitätsaspekte, die zumeist wichtige Versorgungsaufgaben erfassen. Damit erscheint der Fragenkatalog im Vergleich zum derzeitigen Verfahren auf den ersten Blick reduziert. Tatsächlich jedoch sind die Themenkomplexe zukünftig erheblich breiter aufstellt. Die neue inhaltliche und konzeptionelle Struktur spiegelt sich entsprechend in den Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) wider.

1.1 Mobilität · 1.2 Ernährung · 1.3 Ausscheidung · 1.4 Körperpflege · 2.1 Medikamente · 2.2 Schmerzen · 2.3 Wunden · 2.4 medizinisch-pflegerische Bedarfslagen · 2.5 therapiebedingte Anforderungen · 3.1 Sinneswahrnehmung · 3.2 Tagesstrukturierung und Kommunikation · 3.3 Nächtliche Versorgung · 4.1 Eingewöhnung · 4.2 Überleitung · 4.3 herausforderndes Verhalten · 4.4 Freiheitsentziehende Maßnahmen · 5.1 Abwehr von Risiken · 5.2 Biografie · 5.3 Hygiene · 5.4 Hilfsmittel · 5.5 Persönlichkeitsrechte · 6.1 PDL · 6.2 Sterbebegleitung · 6.3 Qualitätsmanagement
Die neuen Qualitätsindikatoren
Mit Einführung der Qualitätsindikatoren sind Pflegeheime verpflichtet, halbjährlich eine statistische Erfassung ihrer Versorgungsergebnisse durchzuführen. Dafür werden wichtige Informationen zusammengeführt, etwa Daten über Sturzfolgen oder über freiheitsentziehende Maßnahmen. Es muss auch eine Einschätzung der Bewohner vorgenommen werden, also beispielsweise zu deren Mobilität. Die Auswertungen der Daten beschreiben, wie sich die Pflege und die Versorgung in der Einrichtung auf die Gesundheit der Bewohner auswirken.

Erhaltene Mobilität · Erhaltene Selbstständigkeit (Teil 1 / Körperpflege) · Erhaltene Selbstständigkeit (Teil 2 / Kleidung) · Erhaltene Selbstständigkeit" (Teil 3 / Ernährung) · Qualitätsindikator "Erhaltene Selbstständigkeit" (Ausscheidung) · Qualitätsindikator "Schwerwiegende Sturzfolgen" · Qualitätsindikator "Dekubitusentstehung" · Qualitätsindikator "Aktualität der Schmerzeinschätzung" · Qualitätsindikator "Durchführung eines Integrationsgesprächs" · Indikatoren "Fixierungsgurte und Bettseitenteile" · Indikator "Unbeabsichtigter Gewichtsverlust"
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